Studien

Studien 2018-05-11T19:22:51+00:00

Wissenschaftliche Studien des Instituts für dentale Sedierung

Studie 10.11.2017

Risikoeinschätzung in der Zahnmedizin: Wie urteilen Zahnärzte und Anästhesisten im Vergleich?
Frank Mathers (1), Anke Arns (1), Gabi Walgenbach (1), Petra Reiter-Nohn (1), Michael J. Noack (2), Karolin Höfer (2)

  • (1) Institut für dentale Sedierung, Köln
  • (2) Unversitätsklinik Köln, Zentrum für Zahn,- Mund- und Kieferheilkunde

Ergebnisse:

Zahnärzte sind zunehmend gefordert, eine umfassende medizinische Evaluation ihrer Patienten vorzunehmen. Ein wachsendes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten trifft dabei auf einen Pool mit multimorbiden Menschen. Ziel ist es, den Gesundheitsstatus des Patienten zu eruieren, damit das zahnärztliche Vorgehen optimiert werden kann. Die American Society of Anesthesiologists (ASA) Klassifikation wird weltweit, am häufigsten zur Identifikation von Patienten eingesetzt, die wegen bestehender Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für Morbidität und Mortalität aufweisen. In dieser Pilotstudie wurde untersucht, inwieweit es Übereinstimmungen gibt zwischen der ASA Klassifikation durch Zahnärzte und Anästhesisten.

Es zeigte sich, dass Zahnärzte und Anästhesisten zu ähnlichen Einschätzungen kommen. Zahnärzte verhalten sich vorsichtig und sedieren und behandeln nur risikoarme Patienten.

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Studie 11.11.2016

Drei Methoden der dentalen Sedierung: Midazolam, Midazolam plus Lachgas & Lachgas als Monopharmakon
Frank Mathers (1), Anke Arns (1), Gabi Walgenbach (1), Petra Reiter-Nohn (1), Peer Kämmerer (2)

  • (1) Institut für dentale Sedierung, Köln
  • (2) Universitätsmedizin Rostock, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie

Ergebnisse:

Sedierungen werden in der Zahnmedizin häufig durchgeführt. Am weitesten verbreitet ist Lachgas, oft durch orales Midazolam supplementiert. Midazolam hat sich als orales Sedativa durchgesetzt und wird auch als Monosubstanz eingesetzt. In der Studie wird untersucht, welche Behandlungsbedingungen und welche anästhesiologischen Komplikationen durch oral verabreichtes Midazolam allein, kombiniert mit Lachgas und Lachgas alleine zu erwarten sind.

Die Sedierung mit Lachgas zeigt hohe Zufriedensheitswerte. Die Kombination mit Midazolam führt zu deutlich tieferen Sedierungsebenen, die bei ängstlichen Patienten oder komplexeren Eingriffen von Vorteil sind. Zahnärzte, die Kompetenz in beiden Sedierungsverfahren haben, können ein breites Patientenspektrum sicher abdecken.

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Studie 08.11.2015

Dentale Sedierung mit Lachgas als Monopharmakon oder in Kombination mit oralem Midazolam. Pilotstudie: Extraktion von 8ern bei Jugendlichen
Frank Mathers (1), Misha Mesgarian (2), Heike Nierste (3), Petra Reiter-Nohn (1), Gabi Walgenbach (1)

  • (1) Institut für dentale Sedierung, Köln
  • (2) Praxis für Oralchirurgie Mesgarian, Berlin
  • (3) Praxis für Oralchirurgie Dr. Nierste, Bonn

Ergebnisse:

Junge Patienten benötigen häufig eine Sedierung zur Extraktion der Weisheitszähne. Die Anwendung von Lachgas hat sich zur häufigsten Methode der dentalen Sedierung entwickelt, da es die sicherste und kostengünstigste Variante ist. In der Pilotstudie wurde untersucht, ob sich Behandlungsbedingungen und Patientenzufriedenheit durch den zusätzlichen oral verabreichtes Midazolam steigern lassen.

Die teilnehmenden Patienten wurden von Zahnärzten behandelt, die nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für dentale Sedierung in den Sedierungsverfahren ausgebildet wurden. Eine Patientengruppe erhielt bis 70% Lachgas, die zweite Gruppe erhielt bis 50% Lachgas und zusätzlich 7,5 mg Midazolam. Sedierungstiefe und Sauerstoffsättigung wurden laufend überwacht. Es ereigneten sich bei keinem Patienten Komplikationen.

Die Untersuchung zeigte, dass sich der positive Effekt der Lachgassedierung tatsächlich durch die zusätzliche Gabe von Midazolam steigern lässt.

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Studie 08.11.2013

Lachgas zur dentalen Sedierung: Welches Nasenmaskensystem ist für Arzt und Assistenz am sichersten?
Frank Mathers (1), Petra Reiter-Nohn (1), Gabi Walgenbach (1), Misha Mesgarian (2)

  • (1) Institut für dentale Sedierung, Köln
  • (2) Praxis für Oralchirurgie, Berlin

Ergebnisse:

Bei der Lachgassedierung ist es wichtig, eine Kontamination der Arbeitsumgebung mit Lachgas zu verhindern, um Gesundheitsschäden beim Personal durch eine chronische Exposition zu verhindern. Neben der Kompetenz des Zahnarztes gibt es Konstruktionsmerkmale der Lachgasgeräte und insbesondere der Nasenmasken, die eine Kontamination der Arbeitsumgebung ausschließen soll.

In der Studie wurden verschiedenen Nasenmasken getestet. Es zeigte sich, dass Accutron PIP+TM, Accutron sedaview TM und Porter Double Mask eine sichere Arbeitsumgebung bieten. Hohe Kontaminationswerte, die am Behandlungsstuhl deutlich über der gesetzlichen Grenze liegen, fanden sich bei dem System Tecno-Gaz Dynomite.

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Studie 18.06.2011

How satisfied are recently-trained German dentists and their patients with dental care under nitrous oxide sedation?
Frank Mathers (1), Oliver Löw (1), Wolfram Arndt (2), Matthias Siessegger (3), Andreas Molitor (4), Petra Reiter-Nohn (1), Gabi Walgenbach (1)

  • (1) Institute for Dental Sedation, Cologne, Germany
  • (2) Casa Dental, Wesseling, Germany
  • (3) Aesthetische Medizin Cologne, Germany
  • (4) DRK Hospital, Neuwied, Germany

Conclusions:

An increasing number of German dentists are expanding their practice to include conscious sedation in their offices. N2O sedation has an unparalleled track record for safety, efficacy and convenience4. Studies have shown that dentists can learn the essentials of safe N2O sedation and perform well under rigorous testing following a 16-hour N2O postgraduate course employing the modified educational standards of the EAPD and the AAPD5. In this study an overwhelming majority of patients followed their dentist’s recommendation for inhalational N2O sedation
and only 6% said that they would not ask for the same treatment again.

From the dentist’s point of view, 9 out of 10 patients did well with this technique and only one patient in the study had to abort the procedure and be re-scheduled for general anesthesia. N2O sedation is a growing field within dentistry and this study found two primary explanations for this growth: a high level of satisfaction among both dentists and patients and no adverse effects or complications.

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Studie 10.06.2010

Competence of German dentists in nitrous oxide sedation
– Results from a postdoctoral education program –

F. G. Mathers (I), A. Molitor (II), C. Toefflinger (III), P. Reiter-Nohn (IV), G. Walgenbach (V), G. Thun (VI)

  • I. Institut für dentale Sedierung Cologne, Germany
  • II. DRK Krankenhaus Neuwied, Germany
  • III. Busse und Miessen Attornies at Law, Bonn, Germany
  • IV. CRNA in private practice, Bad Neuenahr, Germany
  • V. CRNA in private practice, Bad Honnef, Germany
  • VI. Dentist in private practice, Radevormwald, Germany

Conclusions:

Nitrous oxide is universally recognized as the safest and most effective technique for conscious sedation in dentistry, provided that the dental professionals are rigorously trained. Pediatric dentists have been leading the way in establishing high standards of care. Increasingly, general dentists have been entering training programs in order to offer sedation to their patients of all ages. Accessibility of dental nitrous oxide and educational opportunities to learn its proper use vary among the European countries. Germany does not have legally-binding national standards for dental nitrous oxide sedation. Providing high-quality post-graduate education to dentists with little or no undergraduate training in nitrous oxide use can contribute to an increase in the number of patients accepting professional dental care. This positive contribution to oral health can be effectively achieved with a two-day course led by professional anesthesia personnel and dental educators. Standardized testing serves as a method of quality assurance for both the course participants and the medical educators.

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